Ich bin gut. Weil ich ich bin.

Ich bin gut. Weil ich ich bin.

Ich bin gut. Weil ich ich bin.

 

WIE NEHME ICH MICH SELBST WAHR?

Erst kürzlich wurde ich bei einem Videocall mit Freundinnen mit dem Thema – Selbstbild konfrontiert.
Gerade frisch das Studium beendet, stand für eine von uns die weitere Zukunftsplanung ganz oben auf der Agenda.
Sie erzählte uns von ihren Bewerbungen und dem gewonnenen Feedback. Im Gedächtnis blieben mir die Worte aus
einem ihrer Interviews: „Verkaufe dich nicht unter Wert!“

Noch länger beschäftigte ich mich nach dem Gespräch mit der Frage, wieso wir nicht manchmal überzeugter von
uns sind? Oder vielmehr: Wieso wir das nicht einfach einmal nach außen tragen können? Hat das mit der eigenen
Selbstwahrnehmung zu tun? Oder denken wir zu viel darüber nach, was unser Gegenüber von uns halten könnte?

Doch genau hierbei geht es doch im Empowerment. Seine eigenen Stärken zu kennen, zu lieben und eben eines nicht
zu tun: Sie kleinzureden.

In meinen Gedanken gelangte ich auch immer wieder zurück zu den Gesprächen aus dem Videocall. Ich erinnerte mich
an ein Diskussionsfeld, in dem es um Gleichberechtigung und die Wahrnehmung der Frau ging. Dass Männer in hohen
Positionen oft immer noch einer Frau vorgezogen werden. Dass Themen wie Schwangerschaften hier oftmals eine Rolle
spielen. Dass Männer doch immer noch das stärkere Geschlecht seien. Und wir Frauen das doch immer noch zu spüren
bekommen. Rückblickend muss ich sagen, dass mich diese Diskussion nachdenklich und ein Stück weit auch ein wenig
traurig gemacht hat. Aus dem einfachen Grund, dass immer noch Diskussionen hinsichtlich solcher Thematiken geführt
werden müssen. In meinen Augen müsste das Thema Gleichberechtigung schon viel weiter sein. Und dabei aber eines
nicht vergessen werden: Dass auch Männer nicht zu kurz kommen dürfen.

 

LIEBE DICH SO WIE DU BIST

 

Bei all dem Informationsüberfluss der uns täglich begegnet und Beiträgen, wie Man(n und Frau)
sein sollte(n), fällt es einem oft schwer sich selbst zu finden. Oftmals lebt es sich dann leichter so zu sein,
wie es die Gesellschaft oder das Umfeld gerne von einem hätte. Doch dabei wird oft vergessen, dass
das eigene ICH für das Selbstwertgefühl relevanter nicht sein könnte. Wie soll man denn seinen
Selbstwert kennen, wenn man nicht einmal weiß oder schätzen kann, wer man ist?

Auch meiner Freundin habe ich empfohlen wieder mehr zu sich selbst zu finden und zu lernen sich
selbst mehr zu lieben. Auch wir Frauen dürfen mit einem großen Selbstbewusstsein auftreten
und unseren Selbstwert nach außen tragen.

Hier muss ich einmal ein paar Zeilen aus dem Songtext von Emmy Meli „I AM WOMAN“ zitieren,
die die Thematik nicht besser zusammenfassen können:

I am woman, I am fearless

I am sexy, I’m divine

I’m unbeatable, I’m creative

Honey, you can get in line

I am feminine, I am masculine

I am anything I want

~ Emmy Meli

Anlässlich des Weltfrauentages bleiben mir nur noch ein paar Worte zum Schluss zu sagen. Das Motto mit
#Breakthebias hätte passender nicht sein können. Sollte doch die Gleichberechtigung der Geschlechter im
Vordergrund stehen und weder das eine noch das andere Geschlecht anders behandelt werden.

Denn im Grunde genommen sind wir in meinen Augen alle nur eines: Menschen, die es keiner weiteren
Klassifizierung bedarf.

 

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